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Die Paten
Begleitung ins Leben
Sicher werden Sie sich im Laufe Ihrer Vorbereitungen zur Taufe irgendwann Gedanken dazu machen, wer das Patenamt an Ihrem Kind wahrnehmen soll. Vermutlich haben Sie bereits jemanden aus Ihrem Freundes- oder Verwandtenkreis im Blick. Natürlich wird dieser Mensch jemand sein, dem Sie, aber hoffentlich später auch einmal Ihr Kind, vertrauen können.
Bei der Taufe in unserer Gemeinde werden die Paten gefragt, ob sie bereit sind, „...Ihrem Patenkind Liebe und Freundschaft, Verständnis und Hilfe, Zeit und Überlegungen zu schenken, und ihm selbst durch Rat und Tat Vorbild für ein christliches Leben zu sein.”
In dieser Frage sind, so glauben wir, die Erwartungen von Eltern an die Paten aufgenommen. Es wird aber auch deutlich, dass das Pate bzw. Patin sein Chancen und Aufgaben birgt, die über den Tag der Taufe hinausweisen. Paten haben z. B. die Möglichkeit, dem Patenkind als Gesprächspartner über den Tag der Taufe hinaus zu dienen. Je älter das Kind wird, desto wichtiger kann es sein, gerade diese Aufgabe wahrzunehmen. Heranwachsende brauchen Gegenüber in der Erwachsenenwelt, gerade wenn Eltern in ein Alter kommen, in dem man mit ihnen „...überhaupt nicht mehr reden kann...” ; )
Das Wort “Pate” ist eigentlich die Abkürzung des lateinischen “pater spiritualis” , übersetzt bedeutet es “geistlicher Vater”. Die Aufgabe der Paten ist also eigentlich eine geistliche Aufgabe. Das dies im gleichen Maße für die “geistliche Mutter” des Täuflings gilt, erübrigt sich fast zu betonen. Paten sollen also den Eltern bei der geistlichen Erziehung des Kindes helfen. Schön wäre es, wenn es den Paten gelänge auch in Glaubensdingen zu einem ehrlichen Gesprächspartner zu werden.
Patinnnen und/oder Paten sind in der Regel evangelisch. Jedoch ist es für manche Eltern gerade bei uns im überwiegend katholischen Raum schwer, evangelische Paten zu finden. In diesem Falle heißen wir Patinnnen oder Paten aus der römisch-katholischen Kirche herzlich willkommen. Auch Angehörige anderer christlicher Religionsgemeinschaften werden als Paten zugelassen. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass Menschen ohne christliche Konfessionszugehörigkeit, oder aus Kirchen, die die Kindertaufe nicht anerkennen, das Patenamt in unserer Kirche nicht ausüben können.
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