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Warum segnen?
Segen gibt es in allen Religionen. Segen ist, wenn Gott da ist. Umgekehrt ist Segnen das aktive Zusprechen der Gegenwart Gottes. Wer segnet, sagt: Gott ist bei dir.
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Weitergehen, weil ich gesegnet bin
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Es ist eine uralte Erfahrung, dass Menschen Segen vor allem an Übergängen brauchen, an wichtigen Entscheidungen oder Stufen ihres Lebens. So spielt der Segen bei Taufe, Konfirmation, Trauung, Bestattung und anderen kirchlichen Handlungen an Übergängen eine wichtige Rolle. Auch Kreuze an Weggabelungen oder Segenssprüchen an der Haustür oder im Hausflur sollen das verdeutlichen: Hier, am Übergang, ist die Nähe Gottes besonders wichtig. Auch das bekannte „Tschüß“ hat seine Wurzel im Segnen: „A Dios“ – „Geh mit Gott“. Übrigens: Segnen kann jeder. Oder jede. Am Abend die Kinder oder bei der Abreise die Freunde, die Kranken beim Abschied oder die Gäste beim Eintreten. Bei jedem ernstgemeinten Segenswort ist Gott mit dabei und begleitet den Gesegneten.
Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen, Wind dir den Rücken stärken, Sonnenschein deinem Gesicht viel Glanz und Wärme geben. Der Regen möge deine Felder tränken, und bis wir beide, du und ich, uns wiedersehen, halte Gott schützend dich in seiner hohlen Hand.
Gott ist das Haus, das dich beschützt, der Weg, der ins Freie führt, der Freund, der ehrlich bleibt, das Lachen, das verbindet, das Weinen, das befreit. Sein Friede sei mit dir allezeit.
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen mußt: Niemand ist da, der mich hält. Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen mußt: Niemand ist da, der mich schützt. Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen mußt: Niemand ist da, der mich liebt. Der Friede Gottes bewahre dein Herz und alle deine Sinne in Jesus Christus, unserm Herrn.
Segen sei mit dir, der Segen strahlenden Lichtes, Licht um dich her und innen in deinem Herzen. Sonnenschein leuchte dir und erwärme dein Herz, bis es zu glühen beginnt wie ein großes Torffeuer, und der Fremde tritt näher, um sich daran zu wärmen.
Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen gegen Gefahren. Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst. Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist. Der Herr sei über dir, um dich zu segnen. So segne dich der gütige Gott heute, morgen und immer. (Alter irischer Reisesegen)
Ich wünsche dir nicht ein Leben ohne Entbehrungen, ein Leben ohne Schmerz, ein Leben ohne Störung. Was solltest du tun mit einem solchen Leben? Ich wünsche dir aber, dass du bewahrt sein mögest an Leib und Seele. Dass dich einer trägt und schützt. Und dich durch alles, was dir geschieht, deinem Ziel entgegenführt. (Jörg Zink)
Es segne dich Gott, der Vater, der dich nach seinem Bild geschaffen hat. Es segne dich Gott, der Sohn, der dich durch sein Leiden und Sterben erlöst hat. Es segne dich Gott, der heilige Geist, der dich zum Leben gerufen und geheiligt hat. Gott, der Vater und der Sohn und der heilige Geist, geleite dich durch das Dunkel des Todes. Er sei dir gnädig im Gericht und gebe dir Frieden und ewiges Leben. Amen. (Valetsegen für einen Sterbenden)
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